Das Haus...


Ich beschreibe meinen Körper mal als ein Haus,
es hat einen Mittbewohner und der zieht nicht aus,
es ist ein unangenehmer Knabe,
„Parkinson“ ist sein Name,
Mein Körper gleicht einem Haus,
vor Jahren sah es noch ordentlich aus,
es war standhaft und auch fest,
solide gebaut, ohne Asbest.
Doch eines Tages zog ein Untermieter ein,
und es sollte nicht mehr so wie früher sein,
denn der Parasit war frech und unangenehm,
überall machte er es sich bequem.
Er begann sich mit mir zu zanken,
mein Fundament kam leicht ins Schwanken,
auch die Wände wurden auf einmal schief,
meiner Statik ging es richtig mies.
Als fegte ein Orkan durch mein Gemäuer,
das Ganze war mir nicht geheuer,
„er“ lachte mich dabei frech aus,
und sagte zu mir, „er“ sei der Herr im Haus.
Mit letzter Kraft versuchte ich „Ihn“ zu vertreiben,
doch „er“ war der Meinung: „Er“ würde bleiben,
auch andere Mittel wurden eingesetzt,
aus Wut hat „er“ mein Dach zerfetzt.
Manchmal lässt „er“ mich auch in Ruh,
„er“ bot mir an sogar das Du,
dann war „er“ wie vom Erdboden verschluckt,
dabei hatte „er“ sich hinter der Couch geduckt.
Meine Fenster wurden durch „ihn“ zerschlagen,
niemals würde Ich mich mit „ihm“ vertragen,
„er“ hat mir meine Standhaftigkeit genommen,
aber keiner von uns hat bisher gewonnen.
„Er“ soll Ausziehen, und zwar sofort,
egal in was für ein Haus an welchen Ort,
denn „er“ ist hinterhältig aber schlau,
geht das so weiter, gehöre Ich zum Altbau.
„Er“ lässt das ärgern einfach nicht sein,
stellt mir hin und wieder sogar ein Bein,
hoffentlich setzt „er“ mich nicht in Brand,
ich glaube dann verlier Ich den Verstand.
Gerade hat „er“ mich wie ein Erdbeben geschliffen,
habe das Ausmaß erst viel später begriffen,
wie eine Ruine sehe ich zurzeit aus,
jetzt machen wir Pause und ruhen uns erst mal aus.
©Gaby Geng/Vergissmeinnicht.

#So relaxed wie auf dem Bild geht es bei mir natürlich nicht immer zu. 

Ich bin verheiratet und habe keine Kinder. In unserem Haushalt leben noch zwei Katzen (Freigänger).

Ich stehe noch mitten im Berufsleben und arbeite als Servicefahrer/Monteur bei einem mittelständischen Unternehmen, welches in der Hygienebranche ihr zu Hause hat. Meine Aufgabe ist dort unsere Kunden zu beliefern, die Gerätschaften vor Ort auf Funktion und Zustand zu prüfen und gegebenenfalls zu reparieren oder auszutauschen. Die Montage der Geräte gehört ebenfalls dazu. Wie man sieht, es braucht ein wenig handwerkliches Geschick. Mit Parkinson gar nicht immer so einfach.

Seine Geschichte hier:

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http://www.parkinson-na-und.de

"Mein Motto: Ich will nicht jammern, es wird immer Menschen geben, denen geht es schlechter als mir."

Mit freundlicher Erlaubnis des Betroffenen Sven Trautner

 

 

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